Bei ihrer ersten internationalen Meisterschaften der Aktiven hat unsere LGG-Athletin Kira eine solide Vorstellung abgeliefert!

Mit 13,64 Metern kam Kira leider noch nicht über die Dreisprung-Qualifikation bei den Weltmeisterschaften hinaus. Nach einem ungültigen ersten Versuch erzielte sie im zweiten Versuch ihre Tagesbestweite und konnte diese durch einen dritten ungültigen Versuch nicht mehr verbessern. Für den Finaleinzug wäre eine persönliche Bestweite notwendig gewesen. Als letzte ins Finale zog mit 14,13 Metern die US-Amerikanerin Tori Franklin ein. 

Mit dem deutschen Hallenmeistertitel, dem ersten 14-Meter-Sprung, Platz sieben bei den Hallen-Europameisterschaften, Bronze bei den Team-Europameisterschaften und zum krönenden Abschluss die erste Weltmeisterschaftsteilnahme bei den Aktiven, kann sich diese Saison mehr als sehen lassen. Besonders der Weg zur Teilnahme an einer Weltmeisterschaft ist durch das komplexe System der Weltrangliste sowie Nominierungsrichtlinien des Deutschen-Leichtathletik-Verbandes ein erster Gewinn an sich, welcher durch die mediale Jagd auf Medaillenbilanzen zeitweise in Vergessenheit gerät. 

Den Sieg sicherte sich mit 15,08 Metern erwartungsgemäß Yulima Rojas (Venezuela), die es allerdings bis zum letzten Sprung spannend machte. Silber ging an die Europameisterin vom letzten Jahr Maryna Bekh-Romanchuk (Ukraine; 15,00 m), Leyanis Pérez (Kuba) sicherte sich mit 14,96 Metern die Bronzemedaille.