Als Fünfter der Meldeliste über die 400 Meter Hürden war LGG-Athlet Benedict Busch nach Rostock angereist und auch in der Endabrechnung der Deutschen Jugendmeisterschaften sollte es bei einem souveränen 5. Platz bleiben – weniger als eine halbe Sekunde trennte ihm von einer Podiumsplatzierung. „Ich bin sehr zufrieden und stolz auf Benedict, da er einfach stark gelaufen ist und von vorne bis hinten gekämpft hat“, sagt Trainer Martin Schmalz über seinen Schützling, „Er hat gezeigt, dass 400 Meter Hürden seine Disziplin ist.“ Im Halbfinale hatte sich der 16-jährige Göttinger mit einer deutlichen Steigerung seiner Bestzeit auf 55,08 Sekunden und als Zweiter seines Laufes direkt fürs Finale am Sonntag qualifiziert. „Der Vorlauf war glaube ich das schönste Rennen, das ich je gelaufen bin. Es war das erste Mal, dass ich den 15er Rhythmus durchgelaufen bin, und das hat die Zeit auch gezeigt.“, freute er sich später über seine Leistung.

Im Finale lag Benedict bis 100 Meter vor Schluss mit der Führungsspitze gleichauf, bis ein Strauchler an der vorletzten Hürde ihm womöglich die Chance aufs Podium kostete. Den Sieg in der Altersklasse der U18-Athleten sicherte sich Finn Rode (TV Wächtersbach) in 54,05 Sekunden vor dem Dresdner Sebastian Schuch (54,50 Sekunden) und Magnus Skupin-Alfa (LG Offenburg) in 54,79 Sekunden. In 55,27 Sekunden konnte Benedict Busch seine Bestzeit erneut bestätigen. „Rückblickend bin ich total zufrieden, auch wenn ich nach dem Finallauf erstmal ziemlich niedergeschlagen war. Jetzt kann ich aber sagen, dass ich zwei super Zeiten gelaufen bin und mein Ziel vom Finale erreicht habe“, resümiert Busch das Meisterschaftswochenende.  Jetzt geht es erstmal in die Saisonpause, für das nächste Jahr sind die Ziele aber schon wieder klar gesetzt: „Ich will versuchen, meine Zeit weiter ordentlich runterzuschreiben.“ Dann in der Altersklasse der U20 und mit den höheren Hürden.