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Erfolgreiches Nachwuchs-Trainingscamp: Wider dem Aprilwetter

In der ersten Woche der Osterferien konnte vom 04.04. bis 06.04.22 nach zweijähriger Pause wieder das lang ersehnte Nachwuchstrainingscamp der Athletinnen und Athleten der U12, U14, U16 und U18 im heimischen Göttinger Jahnstadion stattfinden – was bei einigen Übungsleitenden für nostalgische Momente sorgte.
Den kühlen Temperaturen und regnerischen Bedingungen stellten sich 15 Kinder und Jugendliche an den drei Trainingstagen mit je zwei Trainingseinheiten. Fit und motiviert ging es Montagmorgen um 9:00 Uhr mit einem gemeinsamen Aufwärmen per „Zombieball“ los. Die erste richtige Trainingseinheit in den Gruppen konnte dank kurzer Regenpause draußen auf dem Wurfplatz (Gruppe 1 – U12-U16) sowie auf der Laufbahn (Gruppe 2 – U14-U18) durchgeführt werden. Die nach Alter eingeteilten Gruppen zeigten schon hier ihre Motivation und wurden von den Übungsleitenden direkt vor neue Herausforderungen gestellt. Ob im Wurf-/Stoß-Bereich oder bei den Kurzhürden im Laufschlauch und ersten Tempoläufen auf der Bahn – alle konnten in dem für sie möglichen Maß bereits jetzt an ihre Grenzen gehen und sich z.T. mit neuen Trainingskameradinnen und -kameraden messen und voneinander lernen.

Bereits in der ersten Mittagspause konnten neue Kontakte geknüpft und im Rahmen des parallel laufenden Wochenspiels der erste „Mörder“ entlarvt werden. Auch in der Nachmittags-Einheit trainierten die Teilnehmenden fleißig weiter und gingen anschließend erschöpft, aber (hoffentlich) mit Vorfreude auf den nächsten Tag nach Hause. Der Dienstag startete mit einer feurigen Partie „Bankball“, um der winterlichen Luft im unbeheizten Laufschlauch einzuheizen. Bei schnellen Ballwechseln kristallisierten sich schon hier die Wurftalente der Gruppe heraus. Die altersmäßig heterogenen Teams zeigten im Spiel ihren sportlichen Ehrgeiz – blieben dabei stets fair – und spielten mit vollem körperlichen Einsatz. Der Laufschlauch sollte für den restlichen Tag Trainingsort bleiben – draußen hatte morgens bereits der Dauerregen begonnen, sodass die Wurf-/Stoß- und Sprungeinheit der beiden Gruppen hauptsächlich drinnen stattfinden mussten. Zeigten sich in der Sprung-Gruppe bereits erste Erschöpfungszustände, passten die Übungsleiterinnen ihr Programm spontan an die Bedürfnisse einzelner Athletinnen und Athleten an. Im Laufe des Vormittags stiegen der Hunger und die Vorfreude auf das anstehende Mittagsbuffet. Alle brachten Salate, Laugengebäck, Gemüse(-spieße), Gebackenes usw. mit, sodass sich die Gruppe mittags an einem reichhaltigen Buffet bedienen und ihre Reserven wieder füllen konnte. Gesättigt und vielleicht auch etwas müde wurde sich im Rahmen einer gemütlichen Runde „Werwolf“ auf der Hochsprungmatte im Laufschlauch regeneriert, bevor es um 14:00 Uhr mit der nächsten Trainingseinheit losging: Die Jüngeren begaben sich auf den Wurfplatz und für die Älteren stand eine Sprint-Einheit mit I3-Pyramide an, bei der die jüngeren U16-Athlet*innen erste Erfahrungen mit schnelleren und längeren Tempoläufen sammeln, sich dabei aber gut an den Älteren orientieren und von ihnen lernen konnten.

Bevor es am Mittwoch-Morgen mit einer Runde „Capture the Flag“ losging, organisieren die Übungsleiterinnen noch das geplante Pizzaessen am Mittag – was sich schwieriger gestaltete als gedacht. Die Stürze im Rahmen des Spiels ließen eine zunehmende Erschöpfung bei den Athlet*innen vermuten, was die meisten aber nicht davon abhielt, mit vollem Einsatz weiterzuspielen. Für Gruppe 1 ging es mit einem Stadion-Orientierungslauf weiter, während Gruppe 2 am Mitwochvormittag ihr Turn- und Sprungtalent zeigte. Beim Lauf-ABC und Turnen auf der Mattenbahn im Laufschlauch konnten die Jungs und Mädels ihr turnerisches Können im Rollen, Radschlag und Handstand unter Beweis stellen und beim anschließenden Hochsprung den Übungsleitenden aus kurzem Anlauf ihre Sprungkraft beweisen. Gegenseitiges Unterstützen und Mut-Machen ließen den gewachsenen Zusammenhalt der Gruppe deutlich werden. Abgerundet wurde die Einheit mit „ULI“-Läufen auf dem Rasen zum Lockern der Beine. Auch die Wurf-/Stoß-Einheit der Jüngeren konnte – dieses Mal wieder draußen – erfolgreich durchgeführt werden.

Nachdem die Übungsleiterinnen mit der frisch gebackenen (abgeholten) Pizza den Laufschlauch betraten, stürzten sich alle mit hungrigen Mägen auf den Genuss. Während sich die Älteren im Anschluss weiter ausruhten und verdauten, turnten die U12- und U14-Kids bereits auf Kästen und Hochsprungmatte herum, als hätten sich nicht schon drei Tage Trainingscamp in Muskeln und Knochen bzw. Pizza im Bauch. Bei einer erneuten Partie „Capture the Flag“ zeigten neue taktische Überlegungen Erfolg und konnten beiden Teams zu raffinierten Spielzügen verhelfen. Zwei Mädels mussten leider Verletzungsbedingt pausieren – wir hoffen natürlich alle, dass die kleinen Verletzungen schnell heilen.

Den Abschluss machten die Nachmittags-Einheit und der Sieg des letzten „Mörders“ aus dem Wochenspiel; um 16:00 Uhr gingen die Athlet*innen müde, aber glücklich nach Hause. Das Trainingscamp hat gezeigt, was für motivierte und talentierte Athletinnen und Athleten in den Reihen der Nachwuchsgruppen trainieren. Auch die Übungsleitenden hatten viel Freude und blicken bereits jetzt gespannt auf die Saison und das nächste Trainingscamp. 

Dankeschön an alle Übungsleitenden, die stets motiviert und engagiert dabei waren und das Trainingscamp ermöglicht haben!

 

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