Crosslauf-Serie

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57. Göttinger Cross-Serie 2018/2019

Frühere Ergebnisse folgen - wenn wir sie noch finden...


Am Nachmittag des 15. Dezembers 1962 - einem Samstag - ertönte auf der Schillerwiese der Startschuss zur ersten dreiteiligen Crosslaufserie, die von Göttingen 05 ins Leben gerufen wurde. Über die Teilnehmerzahl ist nichts bekannt, es dürften aber um die 50 Starter gewesen sein. Erster Sieger über die Langstrecke (ca. 3.000m) war Uwe Kuchler vom TSV Ebergötzen. Die Mittelstrecke über ca. 700m gewann der Hannoveraner Aurich (Hannover 78). Frauen waren noch nicht am Start.

Göttinger Tageblatt 15.12.1962

Der zweite Serienlauf folgte am 26. Januar 1963 im Maschpark und brachte als Sieger Mike Folk (Lang) und Dieter Potschka (Mittel), beide von der TG 46 Göttingen, hervor. Wegen Schnee- und Eisglätte wurde der dritte Durchgang am Jahnstadion vom 23. Februar auf den 9. März 1963 verlegt. Erneuter Sieger auf der Langstrecke (6,6 km) wurde Mike Folk, die Mittelstrecke (2,2 km) gewann der TGer Peter Willmann. Zum ersten Gesamtsieger auf der Langstrecke wurde der Ebergötzer Uwe Kuchler gekürt, der leider im letzten Sommer verstorben ist. Der Mittelstreckensieger der ersten Serie ist dagegen anhand der gefundenen Zeitungsartikel nicht zu ermitteln.

Bei der zweiten Serie 1963/64 wurden alle drei Läufe auf der Schillerwiese ausgetragen. Dreifach- und Seriensieger auf der Langstrecke wurde erneut Uwe Kuchler.

Vier Läufe waren es dagegen bei der 3. Serie 1964/65. Die Auftaktveranstaltung fand am Jahnstadion statt, die weiteren Läufe auf der Schillerwiese, wobei der im Molkengrund geplante 3. Lauf wegen Unbelaufbarkeit auf die Schillerwiese verlegt werden musste. Die Einzelsiege auf beiden Strecken teilten sich die Brüder Urs und Till Lufft (KSV Hessen Kassel) sowie der 05 er Heinz Meier. Gesamtsieger wurden Heinz Meier (Lang) und Till Lufft (Mittel). Die Sieger wurden mit Buchpreisen geehrt (diese Art von Sachpreisvergabe wurde mindestens bis in die zweite Hälfte der 70er Jahre fortgeführt).

Nachdem in den 60er Jahren bis zu fünf Serienläufe auf verschiedenen Strecken (auch Molkengrund, Kehr und Eulenturm waren dabei) gelaufen wurden, ging das Organisationsteam um Joachim Finke Anfang der 70er Jahre dazu über, vier Läufe am Jahnstadion durchzuführen. Die Streckeführung befand sich überwiegend im Wallgebiet, das Ziel vor dem alten Jahnhaus, dem jetzigen Sportgästehaus. Teilnehmerzahlen von deutlich über 200 waren in dieser Zeit nicht selten. Die Wettkämpfe fanden sonntags statt und es gab mehr Wettbewerbe als heute.

Der Neubau des Sportparkgebäudes an der Ostseite des Jahnstadions um 1980 und die damit verbundene Asphaltierung von verschiedenen Bereichen, machte eine mehrfache Verlegung der Strecke notwendig, was mit einem zunehmenden Parkweganteil verbunden war. Aus diesem Grund wurde mit der 24. Serie 1985/86 der südliche Bereich außerhalb des Stadions in die noch (bzw. wieder) aktuelle Streckenführung einbezogen. Als Kontraststrecke kam im 3. Lauf wieder die bereits in den 60 er Jahren mehrfach bewährte Crossstrecke am Kehr in die Serie.

Im Rahmen des ersten Laufes der 29. Serie 1990/91 fand die Internationale Deutsche Hochschulmeisterschaft im Crosslauf statt. Die Sieger hießen Milan Drahonowsky (Uni Prag) und Petra Wassiluk (Uni Mainz).

Aufgrund der rückläufigen Teilnehmerzahlen wurde die Serie mit der 31. Auflage 1992/93 umstrukturiert und in die noch heute aktuelle Durchführungform mit den drei Läufen am Sportinstitut, am Kehr und der Abschlussveranstalung am Jahnstadion gebracht. Nur beim 40. Jubiläum wurden noch einmal vier Läufe durchgeführt. Mit der 40. Serie erfolgte auch die letzte wesentliche Änderung. Führte die Einteilung in Hauptklasse und Altersklassen bisher oftmals zu ungerechten Ergebnissen, können seitdem durch die Einführung einer Gesamtwertung auch Schüler, Jugendliche und Senioren Gesamtsieger der Serie werden. Weiterhin wurde offiziell eine Frauenwertung auf der Langstrecke eingeführt.

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2017/18: Crosslauf-Serie startet mit Schlammwüste am IfL

Die 170 Teilnehmer von Durchgang 1 der 56. Göttinger Crosslaufserie fanden Bedingungen vor, von denen selbst altgediente Beobachter nicht berichten konnten. Der Rundkurs zwischen Sportinstitut und Nikolausberger Weg hatte sich durch den Dauerregen in eine Schlammwüste verwandelt. Besonders betroffen war der Bereich um Start und Ziel, wo die Grasnarbe innerhalb kürzester Frist zu einer fiesen abschüssigen Rutschbahn verwandelt worden war. Wer hier das falsche Schuhwerk gewählt hatte oder über kein richtiges verfügte, lief Gefahr, unfreiwillig in die Vertikale zu geraten. Vielen erging es auch so und die LGG-Verantwortlichen waren froh, dass es bei ein paar leichteren Blessuren blieb.

Auf der Mittelstrecke hatte Abonnementssieger Jasper Cirkel vom Veranstalter Mühe, sich gegen Moritz Döllgast (TV Oberbexbach) durchzusetzen und war nach langer Verletzung froh, zwei Sekunden Vorsprung ins Ziel gerettet zu haben. Es folgten mit respektablem Abstand Ex-LGG-Langstreckler Ingo Müller (ATS Buntentor) und Michael Höffker (LGG), die beiden schnellsten M40-Senioren. Als Fünfter und Sechster blieben Christian Kalinowski (LG Eichsfeld) und Tim Rümenap (LGG) in der Schlammschlacht über 5.000 Meter noch unter 19 Minuten. Bei den Frauen war die jüngste auch die schnellste Läuferin. Die U20-Jugendliche Jana Beyer (LG Eichsfeld) setzte sich in beeindruckender Weise gegen Julia Börner (LGG) durch. Auch auf den Plätzen folgten weitere Läuferinnen des Veranstalters, nämlich Birte Friedrichs, Anja Vogelgesang und Katharina Linke, bevor mit Emilia Waida eine weitere U20-Athletin der LG Eichsfeld ins Ziel kam.

Auf der Langstrecke mit der doppelten Rundenzahl hatte Florian Reichert (THG Göttingen) anders als im Vorjahr, als er gegen Paul-Lennart Kruse (LG Braunschweig) den Kürzeren gezogen hatte, diesmal keine Konkurrenz zu fürchten und siegte mit weit über einer Minute Vorsprung vor Michele Salvi und Yannis Hippe (beide LGG). Als Vierter stellte Radsportler Frieder Uflacker (Personal Sports) unter Beweis, dass es selbst unter schwierigsten Bedingungen auch ohne fahrbaren Untersatz geht.

Anouk Vermeulen (TG 1860 Münden) siegte als Sechste der Gesamtwertung bei den Frauen und lief dabei einen Vorsprung von über zwei Minuten gegenüber der Zweitplatzierten Sophie Habighorst (LGG) heraus. Es folgten Wiebke Lühmann und Sanna Almstedt (beide LGG).

Als eindrucksvolles Resultat der Jugendarbeit in der LGG sind die ständig wachsenden Teilnehmerzahlen bei den Schülerläufen zu werten. Gut die Hälfte der 50 Starter kamen aus den Nachwuchsgruppen des Veranstalters. Im Lauf 1 der jüngeren Klassen über 900 Meter gingen die Siege allerdings an die Geschwister Ole und Lenja Mertens (Bremen). Bei den Jungen folgten Gabriel Prensa Aupetit und Michel Baumbach, bei den Mädchen Sophie Volland und Katharina Mullaert (alle LGG). Den überlegenen Sieg im Lauf 2 (1800 m) holte sich mit Cem Rosien ein Radsportler des Tuspo Weende. Thomas Browne (LGG) wurde bei den Jungen Zweiter vor Linus Wüstefeld (LG Eichsfeld) Siegerin bei den Mädchen und Dritte des Einlaufklassements wurde Leni Sommer vor Helena Wüstefeld (beide LG Eichsfeld) und Judith Prensa Aupetit (LGG).

Am übernächsten Sonnabend folgt Durchgang 2 der Crosslauf-Serie am Kehr. Dass hier einfachere Bedingungen auf die Akteure warten werden, ist absehbar.

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