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Neele und Merle - zwei Athletinnen der LGG bei Hallen-EM

Zwei Athleten der LGG bei Hallen-Europameisterschaften: Da muss man in den Annalen lange blättern und wird wohl nichts Vergleichbares finden.

Nach dem dritten nationalen Hallentitel im Dreisprung war die Nominierung von Neele Eckhardt durch den DLV kaum mehr als eine Formalie. Mit der achtbesten Weite in Europa (13,94 Meter) gehört sie in Torun wohl nicht zu den Titelanwärterinnen, aber die kontinentale Spitze liegt recht eng beieinander, so dass vieles möglich erscheint. Ihr derzeitiges Potenzial liegt deutlich über der 14-Meter-Marke und diese übertreffen in Europa derzeit nur wenige Springerinnen. Am Sonnabendmittag gilt es zunächst, die Qualifikation zu überstehen. Die besten acht Springerinnen qualifizieren sich für das Finale am Sonntag ab 17.20 Uhr.

Zu den drei niedersächsischen Athletinnen, die vom DLV für Einzeldisziplinen nominiert wurden, zählt auch Weitspringerin Merle Homeier. Nach ihrem überragenden Auftritt bei den Deutschen Hallenmeisterschaften konnte sie auf eine Nominierung hoffen. Sicher war diese jedoch keinesfalls, war doch zunächst angekündigt worden, nur mit einem minimalen Aufgebot die Reise in die Göttinger Partnerstadt antreten zu wollen. In der Setzliste wird die 21-jährige mit ihrer Bestleistung von 6,55 Metern jedoch auf dem achten Rang geführt, so dass man auch daraus schon die Berechtigung für die Nominierung hätte ableiten können.

Die Qualifikation für Merle findet am Freitag ab 12.18 Uhr statt. Dass sie dann am Sonnabend um 19.40 Uhr erneut antreten darf, ist sicherlich ihr großer Wunsch und auch der ihres Trainers Frank Reinhardt, der die Meisterschaften daheim aus der guten Stube verfolgen muss. Mit den Erwartungen jedenfalls sollte man vorsichtig sein, ist es doch für Merle der erste Auftritt bei großen internationalen Meisterschaften.

Beide LGG-Athletinnen müssen zunächst mit der Bahn nach Berlin fahren, um dort vom Bahnhof zum Skandalflughafen Berlin-Brandenburg-Airport chauffiert zu werden. Dort wartet jedoch keinesfalls der Flieger auf die beiden, sondern einer von mehreren Charter-Bussen des DLV. Mit diesen tritt dann das 50 Athleten und Athletinnen starke DLV-Team mit einer kleinen Gruppe von Offiziellen die ca. 7-stündige Reise gen Osten an.

Alle Wettkämpfe (auch Qualifikation!) gibt es im Livestream zu sehen.

 

 

 

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