Johanna Hillebrand U20-Landesmeisterin im Speerwurf

Einen ihrer größten Erfolge feierte Johanna Hillebrand bei den in Braunschweig-Rüningen ausgetragenen Landesmeisterschaften des U20- und U16-Nachwuchses. Die Siebenkampf-Titelträgerin der Jahre 2017 und 2018 hatte sich in den letzten Wochen verstärkt dem Speerwurf-Training gewidmet, behauptete sich in Rüningen deutlich gegen ihre Konkurrentinnen und gewann den Meisterinnen-Wimpel mit neuer Bestleistung von 39,54m. Johanna setzte damit ihrer in Göttingen vorerst endenden Leichtathletik-Karriere – sie beginnt im November eine Physiotherapie-Ausbildung in Heidelberg – nochmals ein i-Tüpfelchen auf.
 
Die noch zur U18 gehörende Svea Betker machte im heiß umkämpften Diskus-Wettbewerb der U20 erst mit ihrem letzten Wurf von 30.53m die Bronzemedaille klar. Nach schwachen Trainingsleistungen eine echte Überraschung. Obwohl aufgrund körperlicher Unterlegenheit keine Chance auf eine vordere Platzierung bestand, überzeugte Kevin Gellert seine Trainerin mit guter Serie und Hausrekord von 31,00m auf Platz 8 des M14-Speerwurfs. Erstmals LM-Luft schnupperte die 13-jährige Lisa Schulz, die unter 29 Starterinnen im 800m-Rennen der W14 den 17. Platz belegte und mit 2:38,34min ihre bisher zweitschnellste Zeit lief. Thomas Browne konnte es ihr als 16. über 800m der M14 nicht gleichtun. Lina Herwig blieb im W15-Speerwurf (4.) und -Weitsprung weit unter ihren Möglichkeiten. Auch Maik Bruse gelang es nicht, seine eigenen Zielvorstellungen im 1500m- und 3000m-Lauf (7.) der U20 zu verwirklichen. Die Sprinterinnen Marlena Mullaert /W14, Angelina Westphal und Beatrix Gross /beide U20, konnten ebenfalls nicht an ihre guten Leistungen des Vorsommers anknüpfen und schieden in den Vor- bzw. Zwischenläufen über 100m aus. Beatrix schaffte im 200m-Finale immerhin Platz 4, blieb in 26,39sec aber fast 1 Sekunde über ihrer Bestzeit. Die U16-Sprintstaffel über 4x100m mit Janna Kikos, Marlena Mullaert, Charlotte Ilse und Lina Herwig verpatzte ihren letzten Wechsel und wurde disqualifiziert.