LGGer testen Form beim Feriensportfest in Osterode

Strahlender Sonnenschein, eine vergleichsweise kurze Anfahrt und Heimatfeeling in einem Stadion, das den gleichen Namen trägt wie die Heimatsportstätte in Göttingen: Unter angenehmen - wenn auch windigen - Bedingungen startete neben Springern, Werfern und Mehrkämpfern der LG auch eine kleine Delegation des Running Teams beim Feriensportfest in Osterode.

Der zur Bannenberg-Trainingsgruppe gehörende David Bantje trumpfte mit zwei neuen Bestleistungen auf. Schon im Training hatte sich letztens angedeutet, was nun im Wettkampf Realität wurde: Der 23-Jährige stieß die Männer-Kugel erstmals und sehr deutlich über die 10m-Marke. Mit 10,44m gewann er den Wettbewerb. Zuvor bereits hatte David im 100m-Sprint dank eines blitzsauberen Starts seine Bestzeit auf nunmehr 12,21sec (2. Platz) steigern können. Auch wenn die Anlaufgenauigkeit zunächst nicht stimmte, schloss er den Weitsprung als 4. mit 5,51m nur 9cm unter seinem Hausrekord ab.

Seine Vielseitigkeit erneut unter Beweis stellte Jonathan Kulp. Der Landes-Vizemeister im Zehnkampf beherrschte die Speerwurf-Konkurrenz mit 49,65m und landete mit 6,26m, nur 1cm unter BL, auch den weitesten Satz in die Weitsprunggrube.

Ein Wiedersehen gab’s hier mit Arne Burhenne, früher als Aktiver und Nachwuchstrainer in Diensten der LGG, der inzwischen für den Einbecker SV startet. Er beeindruckte sowohl im Weitsprung als auch über 110m-Hürden.

Der 14-jährige Jarne Betker setzte die Vorgaben seines Handballtrainers um und lief im Abstand von nur einer Stunde die 800m- und 2000m-Strecke in jeweils persönlicher Bestzeit.

Katharina Linke bestritt den 800m-Lauf in 2:35,81 min und belegte nach Verletzungspause den ersten Platz bei den Frauen.

Im 3000m-Lauf setzte sich in 9:12,92 min Jasper Cirkel durch, der aus gesundheitlichen Gründen kurzentschlossen in Osterode statt bei den Norddeutschen Meisterschaften in Hamburg startete. Michele Salvi folgte in 9:22,53 min, Emil Sasse überquerte die Ziellinie nach 9:55,63 min und war mit dem Ergebnis seines ersten Bahnwettkampfes sehr zufrieden. Sophie Habighorst erreichte in flotten 10:35,90 min als erste Frau die Ziellinie. Ebenfalls zufrieden zeigte sich Carolin Hauck, die die 3000m in 10:54,15 min absolvierte. Nach ihrem Halb-Ironman-Triathlon im Juni hat sie ihr Training erst kürzlich wieder auf kürzere Strecken umgestellt.