Neele Eckhardt erfüllt Norm für die Europameisterschaften mit 13,93 Meter

Plan erfüllt: Auf diese Formel kann man den ersten Saisonwettkampf von Neele Eckhardt (LGG) reduzieren. Das Ziel der Dreispringerin war die Normerfüllung (13,90 Meter) für die Europameisterschaften im August in Berlin. Es lief beim FHDW-Springermeeting in Garbsen noch nicht alles rund, aber am Ende standen für die Sportsoldatin 13,92 Meter in einem Wettkampf zu Buche, in dem alle Springerinnen mit den böigen Winden zu kämpfen hatten.

In einer anderen Liga agierte indes Halleneuropameisterin Kristin Gierisch (LAC Erdgas Chemnitz), die in ihrem einzigen gültigen Versuch mit 14,31 Metern andeutete, wer in diesem Jahr im deutschen und möglicherweise auch im europäischen Frauendreisprung das Sagen haben wird.

Bei der sechsfachen Deutschen Meisterin Jenny Elbe hakt es hingegen noch ein wenig. Die Dresdenerin kam mit 13,87 Metern auf den dritten Platz, scheiterte aber knapp an der Norm. Mit Ausnahme von Jessie Maduka (ART Düsseldorf), die wenige Tage zuvor im Los Angeles auf 13,62 Meter kam und der Berlinerin Birte Damerius, scheint es im Bereich des DLV keine Springerin zu geben, die in die Nähe der EM-Norm gelangen kann. Obwohl in Garbsen ein nicht unbedeutender Teil der nationalen Elite am Start war, blieb die Viertplatzierte unter 13 Meter.

Für Neele Eckhardt steht die nächste Bewährungsprobe am Sonnabend in Dresden auf dem Plan, bevor das dann zu einem Meeting ins französische Forbach und am 02. Juni zum 10. Internationalen Sparkassenmeeting nach Osterode geht.